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Gemüse genießen – auch wenn es manchmal bläht

Nachaufnahme verschiedenes Gemüse

Warum Gemüse Blähungen oder einen aufgeblähten Bauch verursachen kann

Gemüse gehört zu einer ausgewogenen Ernährung dazu. Es liefert Ballaststoffe, Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Trotzdem berichten viele Menschen nach bestimmten Gemüsesorten über Blähungen, Rumoren im Bauch, Druckgefühl oder Völlegefühl.

Der Grund liegt häufig nicht darin, dass Gemüse „schlecht“ ist. Vielmehr enthält es natürliche Kohlenhydrate und pflanzliche Faserstoffe, die im Dünndarm nicht immer vollständig aufgespalten werden. Besonders relevant sind:

  • Oligosaccharide
  • Fruktane
  • pflanzliche Faserstoffe
  • Zellulose und Hemizellulose
  • fermentierbare Kohlenhydrate

Gelangen diese Bestandteile unverdaut in den Dickdarm, können sie dort von Darmbakterien vergoren werden. Dabei entstehen Gase und der Bauch bläht sich auf.

Oligase unterstützt die Aufspaltung schwer verdaulicher Kohlenhydrate aus pflanzlichen Lebensmitteln – direkt zur Mahlzeit.

Oligase kennenlernen

Typische Symptome nach Gemüse

Nicht jeder Mensch reagiert gleich. Während manche große Mengen Rohkost problemlos vertragen, reagieren andere bereits auf kleine Portionen bestimmter Gemüsesorten empfindlich. Mögliche Beschwerden nach Gemüse können sein:

  • Blähbauch oder Blähungen
  • Druckgefühl im Bauch
  • Völlegefühl
  • Rumoren oder Gluckern im Bauch
  • Bauchkrämpfe
  • vermehrte Flatulenzen
  • ein unangenehmes Spannungsgefühl

Treten Beschwerden regelmäßig nach bestimmten Gemüsesorten auf, lohnt es sich, die persönliche Verträglichkeit genauer zu beobachten.

Gemüse-Unverträglichkeit oder empfindliche Verdauung?

Viele Menschen sprechen von einer „Gemüse-Unverträglichkeit“, wenn sie nach bestimmten Gemüsesorten Beschwerden bekommen. Medizinisch muss dahinter nicht immer eine echte Unverträglichkeit stehen. Häufig handelt es sich um eine empfindliche Reaktion auf fermentierbare Kohlenhydrate oder schwer verdauliche Faserstoffe. Besonders Kohlarten, Zwiebelgewächse und ballaststoffreiches Gemüse können den Darm stärker beschäftigen.

Wichtig ist: Gemüse sollte deshalb nicht grundsätzlich gemieden werden. Oft helfen kleinere Portionen, eine andere Zubereitung oder die gezielte Unterstützung der Verdauung.

Gemüsesorten mit vielen schwer verdaulichen Kohlenhydraten

Gemüsegruppe Beispiele Warum relevant?
Kohlarten Weißkohl, Rotkohl, Wirsing, Rosenkohl, Grünkohl Enthalten komplexe Kohlenhydrate und Faserstoffe, die im Darm vergoren werden können
Kreuzblütler Brokkoli, Blumenkohl, Romanesco, Kohlrabi Können bei empfindlicher Verdauung Blähungen und Bauchdruck begünstigen
Zwiebelgewächse Zwiebeln, Lauch, Schalotten, Knoblauch, Frühlingszwiebeln Enthalten fermentierbare Kohlenhydrate, die häufig Beschwerden auslösen
Hülsenfrucht-Gemüse grüne Erbsen, Zuckerschoten, dicke Bohnen Enthalten Oligosaccharide und Ballaststoffe
Wurzel- und Knollengemüse Topinambur, Schwarzwurzel, Pastinake, Sellerie Können reich an fermentierbaren Kohlenhydraten und Fasern sein
Spargelgemüse grüner Spargel, weißer Spargel Kann bei empfindlichen Personen blähend wirken
Pilze Champignons, Austernpilze, Shiitake Enthalten schwer verdauliche Zellwandbestandteile
Rohkost Paprika, Gurke, Karotte, Salat, Kohl Rohes Gemüse ist für manche Menschen schwerer verträglich als gegartes Gemüse

 

Welche Gemüsegerichte können besonders blähend sein?

Nicht nur die Gemüsesorte selbst spielt eine Rolle, sondern auch Menge, Zubereitung und Kombination mit anderen Lebensmitteln.

Häufig als belastend empfunden werden zum Beispiel:

  • Kohlrouladen
  • Krautsalat
  • Rohkostplatten
  • Brokkoli-Auflauf
  • Blumenkohl mit Sahnesauce
  • Zwiebelkuchen
  • Lauchsuppe
  • Spargelgerichte
  • Gemüsepfannen mit viel Kohl oder Zwiebeln
  • Salate mit Hülsenfrüchten oder Bohnen

Je größer die Portion und je ballaststoffreicher das Gericht, desto stärker kann die Verdauung beansprucht werden.

Was hilft, Gemüse besser zu vertragen?

Viele Menschen vertragen Gemüse besser, wenn sie auf Zubereitung und Portionsgröße achten.

Gemüse eher garen als roh essen
Kleine Portionen langsam steigern gründlich kauen
Blähende Sorten mit gut verträglichen Lebensmitteln kombinieren
Oligase zu passenden Mahlzeiten einnehmen

Wie Oligase bei Gemüse unterstützen kann

Oligase enthält eine spezielle Enzymkombination mit Alpha-Galactosidase, Saccharase, Cellulase und Hemi-Cellulase. Diese Enzyme unterstützen die Aufspaltung schwer verdaulicher Kohlenhydrate und pflanzlicher Faserstrukturen direkt im Speisebrei.

So können Bestandteile, die sonst unverdaut in den Dickdarm gelangen würden, bereits früher in kleinere Bausteine zerlegt werden. Dadurch kann Gemüse besser verträglich werden – besonders bei Mahlzeiten mit Kohl, Zwiebeln, Brokkoli, Blumenkohl oder ballaststoffreichen Gemüsegerichten.

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